Ahe-Hammer

  • Adresse

    Schwarze Ahe 19  
    58849 Herscheid

  • Öffnungszeiten

    Der Zugang zum Ahe-Hammer ist nur nach Absprache mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur möglich.

  • Führungen

    Ein Führungsprogramm wird derzeit erarbeitet.

  • Verein

    Förderverein Osemunddenkmal Ahe-Hammer Herscheid/Werdohl e.V.

    www.ahehammer.de

Schaubetrieb. Die Schmiede erwacht zum Leben.

Auch heute noch haben Besucher die Möglichkeit, diese bemerkenswerte Mechanik im Rahmen von Vorführungen beim Schaubetrieb zu bewundern. Zudem rückt noch ein anderer interessanter Aspekt in den Blickpunkt: das Leben der Schmiedeleute. So stehen neben dem alten Kohlebunker auch die Schreibstube und der Schlafraum des Werkes offen. Sie laden die Besucher ein, den ungewöhnlichen Alltag der Handwerker hautnah zu erfahren – und eine Reise in längst vergangene Zeiten zu unternehmen.

Nutzung. Viel mehr als nur ein Bauwerk.

Außergewöhnliches Zeitzeugnis und faszinierendes Denkmal. In Zukunft soll der Ahe-Hammer zudem für Führungen und touristische Konzepte zur Verfügung stehen – zum Beispiel in Verbindung mit der Route des Vereins WasserEisenLand e.V.
Die Betreuung des Schmiedewerks liegt in der Verantwortung des Fördervereins Osemunddenkmal Ahe-Hammer Herscheid/Werdohl. Nach Abschluss der Bauarbeiten soll das Denkmal als außerschulischer Lernort Besuchern jeden Alters einmalige Einblicke in die Geschichte der Schmiedekunst geben.

Geschichte. Die Meilensteine seit 1592.

Das Hammerwerk entstand zwischen 1592 und 1612 und war rund 400 Jahre im Besitz der Familie Brüninghaus. Die Herstellung des märkischen Osemunds erfolgte bis 1859. Danach diente der Ahe-Hammer zur Fertigung von Schmiedewaren. Im Jahr 1882/84 fand ein Umbau statt, der dem Werk sein heutiges Erscheinungsbild verliehen hat.

Der Schmiedebetrieb wurde 1941 eingestellt.

Neun Jahre später öffnete der Ahe-Hammer seine Tore als museales Schaustück und steht seit 1984 unter Denkmalschutz. Im Jahr 2013 ging das bedeutende Bauwerk in das Eigentum der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur über, wodurch der Erhalt des Denkmals gesichert wurde.

Gebäude

1 Schmiede

16./17. Jahrhundert
Umbau 1883/84

Erbaut

16./17. Jahrhundert
Umbau 1883/84

Schmiedebetrieb

bis 1941

Schaubetrieb

seit 1950

Denkmal

seit 1984

Stiftungsstandort

seit 2013

Grundstück

5.616 m²

Technische Anlagen / Maschinen

2 Hämmer

2 Wasserräder

1 Welle

2 Feuerstellen im Inneren des Gebäudes

2 Wehranlagen am Teich

Restaurierungs-, Sanierungs- und Baumaßnahmen

2014

Ertüchtigung des Dachtragwerks am Hammergebäude, Instandsetzungs- und Rekonstruktionsarbeiten an den Wehren

2015–2016

Sanierung und Gestaltung der Teichanlage

2016 ff.

Instandsetzung der Einbauten für den Schmiedebetrieb

2016–2017

Ertüchtigung der Standsicherheit

2017 ff.

Dach- und Fachsanierung