Zeche Sophia-Jacoba

  • Adresse

    Zeche Sophia Jacoba Schacht 3  
    Sophiastraße 30  
    41836 Hückelhoven 

  • Öffnungszeiten

    Der Verein Schacht 3 Hückelhoven e.V. öffnet das Denkmal jeden Donnerstag von 9 bis 13 Uhr.
    Weitere Informationen finden Sie unter www.schacht-3.de

  • Führungen

    Der Förderverein Schacht 3 Hückelhoven e.V. bietet ganzjährig ein umfangreiches Führungs- und Veranstaltungsprogramm an.

    Weitere Informationen unter
    www.schacht-3.de

  • Verein

    Schacht 3 Hückelhoven e.V.

    www.schacht-3.de

Stolze 48 Meter. Das Fördergerüst über Schacht 3.

Die Fertigstellung des Fördergerüsts über Schacht 3 erfolgte im Jahr 1934. Die Baumeister errichteten es als zweigeschossiges Einstrebengerüst in Fachwerkbauweise. Dabei fällt die Konstruktion nicht nur durch ihre imposante Höhe von 48 Metern auf, sondern vor allem durch ihre zwei übereinander angeordneten Seilscheiben. Erhalten geblieben sind auch die Schachthalle, das Fördermaschinenhaus sowie die Elektrofördermaschine. Die Anlagen zeugen noch heute von den betriebsamen Tagen und heißen Besucher bei regelmäßigen Führungen willkommen.

Unter Schutz. Die Zeche als Standort der Stiftung.

Seinen Weg auf die Denkmalliste fand das Ensemble in den Jahren 1996 und 2001. Im Jahr 2010 ging Sophia Jacoba in das Eigentum der Industriedenkmalstiftung über Wodurch das hochrangige Industriedenkmal vor dem Abbruch bewahrt wurde.

Die Zeit scheint still zu stehen. Sophia Jacoba heute.

Rostige Förderwagen, saubere Umkleideräume und Grubenlampen in Vitrinen. Bergmannskleidung, die in der Kaue von der Decke hängt und uralte Maschinenschalter, die alles andere als uralt wirken. Die Zeit auf Sophia Jacoba scheint stehen geblieben zu sein. Einen großen Verdienst daran hat der Förderverein Schacht 3 Hückelhoven e.V. Um die Erinnerung an die glorreichen Zeiten der Zeche wachzuhalten, beweisen die Verantwortlichen seit Jahren unermüdliches Engagement. So haben die Mitglieder ein Bergbaumuseum eingerichtet und bieten das ganze Jahr über spannende Führungen an: Die Besucher haben die Möglichkeit, auf den Spuren der Kumpel und Malocher die Maschinen- und Schachthalle zu besichtigen. Mit einem Blick in den 70 Meter langen Barbarastollen können sie hautnah mehr über den Arbeitsalltag der Bergleute erfahren. Zudem erhalten sie die Gelegenheit, bei einem Rundgang durch den 23 Meter langen Besucherstreb mitreißenden Geschichten aus den vergangenen Tagen zu lauschen. Der Verein begeistert die Menschen außerdem mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm – sowie mit dem besonderen Charme des Bergbauzeitalters.

Gebäude

1 Maschinenhalle

1965/66

Bauzeit

1929/34 Fördergerüst
1965/66 Fördermaschinenhalle

Stilllegung

1997

Industriedenkmal

seit 1996 (Fördergerüst)
seit 2001 (Maschinenhalle)

Stiftungsstandort

seit 2010

Grundstück

2.500 m²

Technische Anlagen / Maschinen

1 Fördergerüst

1929/34

1 Elektrofördermaschine

1965/66

Restaurierungs-, Sanierungs- und Baumaßnahmen

2002–2005

Instandsetzung des Maschinenhauses

2006

Erstellung eines Lehrstollens

2011

Instandsetzungsarbeiten an den Fassaden
des Maschinenhauses