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19. Juni 2010 Extraschicht - lange Nacht der Industriekultur Königliches unter Strom Die 1909 vom königlich-preußischen Staat erbaute Maschinenhalle der ehemaligen Zeche Zweckel sieht aus wie ein Schloss und lässt eher an herrschaftliche Empfänge und Festsäle der Jahrhundertwende denken als an eine Stätte der Arbeit. Doch einst beherbergte die Halle als „Elektrische Centrale“ große Maschinen zur Erzeugung von Strom, der unter anderem zum Antrieb der Fördermaschinen gebraucht wurde. Architektur und Ausstattung bilden hier ein Gesamtkunstwerk, das Technik und Ästhetik auf wunderbare Weise vereint. Programm: 18:00 - 02:00 Führungen und Klanginstallationen „Unter Strom“: Eine Reise durch das Denkmal mit illustren Wissensstationen. Ein bisschen „Sanssouci“ – Schlemmen an festlicher Tafel mit Harfenklängen. 18:00 - 24:00 Bis 21 Uhr: „Wie Nikola Tesla das 20. Jahrhundert erfand“. Kurzvorträge von Michael Krause über das „Jahrhundert-Genie“ Tesla, Erfinder der Wechselstromtechnologie, des Radios und der Fernsteuerung. 19 – 23 Uhr: Höfische Gesänge und Lautenspiel – Altistin Shirin Partowi und Sören Leupold begeistern mit Kurzauftritten. 19 – 1 Uhr: „Schwarzes Revier“: Eckard Koltermann (Bassklarinette) und Manuela Weichenrieder (Stimme) bieten eine musikalische Reise durch das Ruhrgebiet mit Texten von Heinrich Hauser und Nicolas Born. Weitere Informationen zur Extraschicht unter www.extraschicht.de
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25.September bis 8. Oktober 2010 Gisela! oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks Ein Musiktheaterstück Von Hans Werner Henze, Christian Lehnert und Michael Kerstan Uraufführung Pierre Audi inszeniert Gisela! oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks, Hans Werner Henzes neues Musiktheaterstück für das Ruhrgebiet. Henze versucht in seinem neuesten Werk extreme Pole miteinander zu verbinden und unmöglich erscheinende Kombinationen zu ermöglichen. Zwischen Commediadell’Arte- Improvisationen, die in Chaos auszuarten scheinen, und Gebrüder-Grimm-Romantik, die zu Albträumen mutiert, regiert über allem aber das große Gefühl. Die Hauptfigur Gisela trifft in Neapel ihre wahre Liebe Gennaro und tauscht dafür gerne ihren deutschen Verlobten ein, wenn der neue »Italian Lover« nur bereit ist, sich auch auf die schönen Seiten von Oberhausen einzulassen. Hinterhältigen Eifersüchteleien und übertriebenem Machogehabe wird schließlich ohne Vorwarnung durch den Ausbruch des Vesuvs ein Ende gesetzt. Ein großes Anliegen des Komponisten bei dieser neuen Arbeit ist die Hinwendung zu der jungen Zuschauer- und Darstellergeneration. So werden im Ruhrgebiet tätige jugendliche Musik- und Theaterschaffende in die Uraufführung miteinbezogen, um ihr kreatives Potential und ihre künstlerische Identität zu entdecken, zu fördern, herauszufordern und zu präsentieren. Eine Uraufführung der Ruhrtriennale. Ein Auftragswerk der Sächsischen Staatsoper Dresden und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 für »Das Henze-Projekt«. Gisela! oder: Die merk- und denkwürdigen Wege des Glücks Ort: Maschinenhalle Zeche Zweckel, Frentroper Straße, 45966 Gladbeck Aufführungen: 25., 28., 30. September sowie 2., 3., 6. und 8. Oktober, jeweils 19.30 Uhr Weitere Informationen unter www.ruhrtriennale.de
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Maschinenhalle Zweckel: Blick auf die Empore |
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Zeche Zweckel: Konzert der Gruppe Atemgold 09 zur RuhrTriennale 2003 |
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Zeche Zweckel: Bluesnight in der Maschinenhalle |
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