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| Chronik der Zeche und Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde | |
1856 Konsolidation (Vereinigung) der 1854 bis 1856 verliehenen acht Steinkohlenfelder im Bereich des Stadtkreises Dortmund und der Gemeinden Huckarde, Rahm und Deusen zur 8,27 Quadratkilometer großen Berechtsame „Hansa“; die Konsolidation wurde von der Dortmunder Bergbau- und Hütten-AG vorgenommen, die 1856 die Steinkohlenfelder aufgekauft hatte; Teufbeginn des Weyhe-Schachtes, der drei Jahre später aufgegeben wurde 1857 Teufbeginn Schacht 1 1858 Absaufen Schacht 1 1866 Verpachtung der Zeche an die Preußische Bergwerks- und Hütten-AG unter dem Iren William Thomas Mulvany und Wiederaufnahme der Abteufarbeiten 1868 Karbon bei 140 Metern erreicht 1869 Förderbeginn mit 283 Beschäftigten; Anschluss an die Köln-Mindener-Eisenbahnstrecke 1870 Teufbeginn Schacht 2 1875 Kohlenförderung über 100.000 Tonnen 1877 Nach Konkurs der Preußischen zum Westfälischen Grubenverein 1878 Schlagwetterexplosion mit fünf Toten 1889 Stufenweise Übernahme des Grubenvereins durch die Gelsenkirchener Bergwerks AG (GBAG) 1892 Endgültiger Übergang in das Eigentum der GBAG 1895 Anlage einer ersten Kokerei mit 60 Koksöfen auf dem Zechengelände 1904 Erneuerung der Tagesanlagen und Aufstellung 60 neuer Koksöfen, die 1905 in Betrieb gehen 1908 Teufbeginn Schacht 3 1925 Stilllegung der Kokerei (1922 Höchstproduktion mit 95.000 Tonnen Koks) 1926 Übergang der GBAG auf die Vereinigte Stahlwerke AG 1927 Baubeginn der Großkokerei Hansa mit Nebenproduktengewinnung auf einem eigenen Terrain nördlich des Zechengeländes 1928 Produktionsbeginn der Großkokerei mit zwei Koksofenbatterien; Beginn der Versorgung der Kokerei mit Hochofengas vom nahen Hüttenwerk Dortmunder Union 1930 Beginn der Versorgung der Dortmunder Union mit Kokereigas 1931/32 Abschluss der ersten Bauphase der Kokerei; Beginn der Kokereigasabgabe an das Ruhrgasnetz 1938-1941 Erweiterung der Kokerei um die Batterien 3 und 4, damit besitzt sie 290 Koksöfen 1939 Kohlenförderung der Zeche mehr als 1 Mio. Tonnen 1940 Schlagwetter-/ Kohlenstaubexplosion mit 52 Toten; Batterie 3 in Betrieb 1941 Batterie 4 in Betrieb; Hansa ist die größte Kokerei im Ruhrgebiet 1944 Schlagwetterexplosion mit 94 Toten 1945 erhebliche Bombenschäden auf Zeche und Kokerei; infolgedessen Einstellung des Kokereibetriebs am 3.02.; Wiederanfahren der Batterien 3 und 4 ab August 1949 Bau einer Kohlenbandbrücke von der Zeche zur Kokerei 1951 Erneuerte Batterie 2 wieder in Betrieb; Inbetriebnahme Wetterschacht 4 1953 Gründung der Hansa Bergbau AG unter einer neuen GBAG 1955 Erneuerte Batterie 1 wieder in Betrieb; Hansa ist eine der größten Kokereien in Europa 1956 Übernahme der Zeche Westhausen; höchste Jahresförderung von rund 1.854.000 Tonnen Kohlen; Wetterschacht 5 in Betrieb 1957 Großkokerei erreicht mit rund 1.864.000 Tonnen Koks bei einer Belegschaft von 782 Mann ihre Höchstproduktion 1967 Erfolgreiche Großdemonstration am 21.10. in Huckarde gegen die geplante Stilllegung der Zeche Hansa 1968 Gründung der Rheinelbe Bergbau AG; Anfahren der Batterie 0 (Ausgleichsbatterie) 1969 Übergang der Zeche in die 1968 gegründete Ruhrkohle AG; Trennung der Kokerei von der Zeche und Einbringung in die neue Werksdirektion Kokereien 1976 Löschgleishalle für Batterien 0 und 1 1977 Übergang vom konventionellen auf hydromechanischen Kohleabbau 1980 Stilllegung der Zeche Hansa 1983 Errichtung der Kokstrockenkühlanlage (KTK) 1986 Stilllegung Batterie 4 1991 Das ehemalige Werkstättengebäude („Alte Schmiede“) der Zeche Hansa aus dem Jahr 1903 wird unter Denkmalschutz gestellt 1992 Schließung der Kokerei Hansa; die Kokserzeugung wird auf die neue Kokerei Kaiserstuhl III verlagert 1997 Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur richtet im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Kokerei ihre Geschäftsstelle ein 1998 Teile der Kokerei werden unter Denkmalschutz gestellt 1999 Eröffnung des Besucherpfades Natur und Technik auf der ehemaligen Kokerei Hansa
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Kokerei Hansa: Batterie 1 im Jahr 1930 |
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Kokerei Hansa: Die Kokerei 1948 |
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Kokerei Hansa: Ofenbetrieb 1991 |
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Kokerei Hansa: 1994, 2 Jahre nach der Stilllegung |
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Kokerei Hansa: Besucherpfad "Natur & Technik" |
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