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Geschichte
Chronik
 
Chronik der Zeche Radbod
1899  
Gründung der Bohrgesellschaft Trier, an der vor allem Trierer Geschäftsleute beteiligt sind; Ziel ist es, durch Mutungsbohrungen unter anderem die damals noch „bergfreien“ Kohlenlagerstätten am östlichen Rand des Ruhrkohlenbezirkes zu erkunden und zu sichern  
 
1904  
Verleihung der ersten Steinkohlenfelder im Gebiet der Gemeinden Bockum und Hövel nordwestlich von Hamm; Gründung der Bergwerksgesellschaft Trier mbH  
 
1905  
Konsolidation aller bisher verliehenen Felder unter dem Namen Trier III; Abteufbeginn der Doppelschachtanlage Radbod nördlich der Lippe; Eisenbahnanschluss an die Kleinbahn Werne-Ermelinghof  
 
1906  
Die Schächte Radbod 1 und 2 erreichen das Karbon bei 695 Meter Tiefe; Baubeginn der Bergarbeiterkolonie Radbod nördlich des Zechengeländes  
 
1907  
Aufnahme der regelmäßigen Kohlenförderung; das Bergwerk Radbod zählt rund 600 Beschäftigte  
 
1908  
Schlagwetterexplosion am 12. November, bei der 350 Menschen ihr Leben verlieren. Nur ein geringer Teil der Untertage-Belegschaft kann gerettet werden. Auslöser eines der schwersten Grubenunglücke im deutschen Steinkohlenbergbau war eine offene Grubenlampe, an der sich die „schlagenden Wetter“ entzündeten. Die nach der Explosion wütenden Grubenbrände zwingen die Zechenleitung zur Unterwassersetzung der Grube.  
 
1909  
Sümpfen der Grube; Wiederaufnahme der Kohlenförderung im Oktober und als Folge des Grubenunglücks Einführung elektrischer Handlampen  
 
1910  
Teufbeginn Wetterschacht 3 etwa 1 Kilometer östlich der Schachtanlage 1/2 zur Verbesserung der Grubenwetter; im Geschäftsjahr werden rund 187.000 Tonnen Kohlen gefördert bei einer Belegschaft von 1653 Mann  
 
1911  
Teufbeginn Wetterschacht 4 westlich der Anlage 1/2  
 
1912  
Inbetriebnahme einer Kokerei  
 
1913  
Inangriffnahme der 4. Sohle bei 964 Metern Tiefe  
 
1916  
Schlagwetterexplosion mit 6 Toten  
 
1920  
Zusammenschluss der Bergwerksgesellschaft Trier mbH mit dem Köln-Neuessener-Bergwerksverein, Altenessen  
 
1921  
Interessengemeinschaft zwischen dem Köln-Neuessener-Bergwerksverein und dem Eisen- und Stahlwerk Hoesch in Dortmund  
 
1923  
Teufbeginn Wetterschacht 5 (Winkhausschacht) auf der Schachtanlage 1/2  
 
1927  
Inbetriebnahme des Winkhausschachtes; Erweiterung der Kokerei; Radbod wird an das Ruhrgasnetz angeschlossen (Abgabe von Koksgas an das Ferngasnetz)  
 
1930  
Die Interessengemeinschaft wird durch einen Fusionsvertrag ersetzt, wobei Hoesch aufnehmende Gesellschaft ist; der nun als Hoesch-Köln-Neuessen, AG für Bergbau und Hüttenbetrieb firmierende Konzern benennt sich 8 Jahre später in Hoesch AG um  
 
1937  
Nach Ausbau und Erweiterung fördert Radbod mehr als 1 Mio. Tonnen Kohlen; 2811 Bergarbeiter sind auf der Zeche beschäftigt (ohne Kokereiarbeiter und Angestellte); es werden 240.397 Tonnen Koks produziert  
 
1939  
Schlagwetterexplosion mit 9 Toten  
 
1951  
Schacht 5 wird Hauptförderschacht  
 
1969  
Radbod geht in die neu gegründete Ruhrkohle AG ein; das Zechenkraftwerk wird an die Steinkohlen-Elektrizitäts AG veräußert  
 
1977  
Die Koksproduktion wird eingestellt  
 
1980  
Erkundung des nördlichen Anschlussfeldes Donar  
 
1986  
Beginn von Abteufarbeiten für ein Anschlussbergwerk in Ascheberg (Schacht 6), um im Grubenfeld Donar künftig Kohlen abbauen zu können  
 
1989  
Mit rund 1.310.000 Tonnen Kohlen erzielt das Bergwerk seine höchste Jahresförderung  
 
1990  
Im Rahmen der Anpassungsmaßnahmen im deutschen Steinkohlenbergbau wird die Kohlenförderung auf Radbod eingestellt; in der Folge wird ein Großteil der Zechengebäude abgerissen, die Schächte 1 und 2 werden verfüllt; Schacht 5 dient fortan der Wasserhaltung und Wetterführung  
 
1997  
Die Baulichkeiten um die Schächte 1 und 2 aus der ersten Bauphase der Schachtanlage gelangen in die Obhut der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur
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