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| Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur | |
In Deutschland engagieren sich über 500 Stiftungen für die Pflege von Denkmalen. Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die 1995 vom Land Nordrhein-Westfalen und der RAG Aktiengesellschaft gegründet wurde, ist bundesweit die einzige Stiftung, die sich explizit der Erhaltung von hochrangigen Industriedenkmalen widmet. Ihre Aufgabe besteht darin, historische Industrieanlagen für die Nachwelt zu bewahren, sie zu sichern, wissenschaftlich zu erforschen, öffentlich zugänglich zu machen und einer neuen, denkmalgerechten Nutzung zuzuführen. Bei ihrer Gründung wurde die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur vom Land Nordrhein-Westfalen und der RAG Aktiengesellschaft mit einem Stiftungsvermögen ausgestattet. Neben dem Grundkapital wurden ihr zunächst neun Denkmale des Steinkohlenbergbaus mit den zugehörigen Grundflächen übertragen. Des weiteren stellte die RAG Aktiengesellschaft 30 Mitarbeiter für einen Zeitraum von fünf Jahren zu Verfügung. Derzeit betreut die Industriedenkmalstiftung 12 Standorte in Nordrhein-Westfalen mit bedeutenden Monumenten der Montanindustrie. Neben Malakowtürmen, Fördergerüsten, Maschinen- und SchachthalBestand: die Kokerei Hansa in Dortmund aus den 1928-30er Jahren. Hier hat die Stiftung Industriedenkmalpflege ihre Geschäftsstelle und ihre zentrale Werkstatt eingerichtet.
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Kokerei Hansa: Blick in die Kompressorenhalle von 1928 mit fünf dampfbetriebenen Gaskolbenkompressoren von 1928 und 1938/39 |
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Zeche Consolidation: Gesamtansicht auf das Fördergerüst von 1922 mit südlichem Maschinenhaus von 1922 (links) und nördlichem Maschinenhaus von 1937 (rechts). |
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Zeche Gneisenau: Der Tomson-Bock, die Schachthalle über Schacht 2 und das Doppelbockgerüst mit Maschinenhäusern über Schacht 4 stehen seit 1989 unter Denkmalschutz. |
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Zeche Zweckel: Zwei Fördergerüste und die historische Maschinenhalle der Zeche sind erhalten |
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