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| Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur | |
In Deutschland engagieren sich über 500 Stiftungen für die Pflege von Denkmalen. Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die 1995 vom Land Nordrhein-Westfalen und der RAG Aktiengesellschaft gegründet wurde, ist bundesweit die einzige Stiftung, die sich explizit der Erhaltung von hochrangigen Industriedenkmalen widmet. Ihre Aufgabe besteht darin, historische Industrieanlagen für die Nachwelt zu bewahren, sie zu sichern, wissenschaftlich zu erforschen, öffentlich zugänglich zu machen und einer neuen, denkmalgerechten Nutzung zuzuführen. Bei ihrer Gründung wurde die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur vom Land Nordrhein-Westfalen und der RAG Aktiengesellschaft mit einem Stiftungsvermögen ausgestattet. Neben dem Grundkapital wurden ihr zunächst neun Denkmale des Steinkohlenbergbaus mit den zugehörigen Grundflächen übertragen. Des weiteren stellte die RAG Aktiengesellschaft 30 Mitarbeiter für einen Zeitraum von fünf Jahren zu Verfügung. Derzeit betreut die Industriedenkmalstiftung 13 Standorte in Nordrhein-Westfalen mit bedeutenden Monumenten der Montanindustrie. Neben Malakowtürmen, Fördergerüsten, Maschinen- und Schachthallen gehören zwei große Kokereien mit jeweils umfangreichen Arealen dazu: die Kokerei Hansa in Dortmund aus den 1928-30er Jahren und die Kokerei Zollverein in Essen, die 1958-61 erbaut wurde und heute, zusammen mit der Zeche Zollverein Schacht XII und Schacht 1/2/8, zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt.
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Kokerei Hansa: In der Kompressorenhalle |
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Kokerei Zollverein: Faszinierende Illumination der Künstler Speirs & Major |
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Zeche Zweckel: Die Maschinenhalle mit Vorplatz |
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