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Welterbe Ruhrgebiet
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Zeche Zollverein  
11. - 13. Juni 2015  
 
Internationale Konferenz:  
Polycentric City Regions in Transformation – The Agglomeration Ruhr in international Perspective
 
 
Das Fachgebiet Städtebau, Stadtgestaltung & Bauleitplanung der TU Dortmund veranstaltet vom 11. - 13.06.2015 eine internationale Konferenz auf der Zeche Zollverein in Essen mit dem Titel "POLYCENTRIC CITY REGIONS IN TRANSFORMATION –The Agglomeration Ruhr in international Perspective".  
 
Die Konferenz beschäftigt sich mit der Aufarbeitung der historischen sowie der aktuellen räumlichen Entwicklung des Ruhrgebiets sowie mit den Transformationsprozessen in polyzentrischen postindustriellen Stadtregionen. Hierbei wird vor allem die Agglomeration Ruhr im internationalen Vergleich untersucht. Insgesamt wird es ca. 70 Speaker geben, die in 8 thematischen Foren die Herausforderungen polyzentrischer Stadtregionen diskutieren. Referenten sind unter anderem: Claus Leggewie, Albert Speer, Kees Christiaanse, Michael von der Mühlen, Angelus Eisinger, Michael Koch, Gunther Adler, Patrick Gmür, Thomas Sieverts, Karola Geiß-Netthöfel, Monica Ponce de Leon, Bin Lu, Christa Reicher, Christoph Zöpel, Kathrin Moore. Erwartet werden ca. 300 Teilnehmer, die Teilnahmegebühr beträgt 150 € pro Person, 90 € für Studenten.  
 
Weitere Informationen unter www.transforming-city-regions.com
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26.02. - 27.02.2015  
 
Symposium  
Industrielle Kulturlandschaften im Welterbe-Kontext  
 
Das Programm als PDF  
 
In kommunalen, regionalen und landesweiten Planungsprozessen wird der Kulturlandschaft als Ausdruck ganz unterschiedlicher und im Fluss befindlicher gesellschaftlicher Identitäten zunehmend Aufmerksamkeit gewidmet. Die UNESCO hatte 1992 die Welterbekategorie Historische Kulturlandschaft eingeführt und damit deren Aufnahme in die Welterbeliste eröffnet. 2004 war der Europarat mit der Europäischen Landschaftskonvention, die auf die Förderung, den Schutz, die Pflege und die Gestaltung europäischer Landschaften zielt, gefolgt. Eine Ausdifferenzierung des Begriffs der historischen Kulturlandschaft und seine Anwendung auf sogenannte Stadt- und Großstadtlandschaften bzw. urbane Agglomerationen versucht die „UNESCO-Recommendation on the Historic Urban Landscape“ vom November 2011.  
 
Die Diskussion um die historische Kulturlandschaft der letzten Jahre stellt eine wesentliche und grundsätzliche Erweiterung dessen dar, was in den Ideen des Denkmal- und Heimatschutzes um 1900 in Grundzügen bereits verankert war und in den 1970er Jahren weitergedacht wurde: die Definition von historischen Elementen und Strukturen einer Landschaft – sei sie agrarisch, städtisch oder industriell geprägt – als Relikte einer Vergangenheit, die in ihrer Gestalt und Erlebbarkeit in die Gegenwart hineinwirkt und zur Unverwechselbarkeit historischer Orte beiträgt.  
 
Im Oktober 2013 widmeten sich internationale Experten im Rahmen der Tagung „In-dustrial and Mining Landscapes within World Heritage Context“, organisiert von der TU Bergakademie Freiberg - Institut für Industriearchäologie, Wissenschafts- und Technikgeschichte (IWTG) in Zusammenarbeit mit ICOMOS Deutschland und TICCIH Deutschland, dem Thema industrieller und bergbaulicher Landschaften im Kontext des UNESCO-Welterbes. Anhand von Fallbeispielen wurde der Umgang mit diesem raumgreifenden Erbe innerhalb der Welterbekonvention der UNESCO erörtert.  
 
Die aktuelle Dortmunder Tagung versteht sich als Fortführung des 2013 begonnenen Dialogs und dient der weiteren Schärfung des Begriffs der industriellen Kulturlandschaft – mit dem Ziel, eine Definition dieses besonderen historischen Kulturlandschaftstypus zu entwerfen, seine prägenden wirtschafts- und siedlungsgeographischen Fragen zu beleuchten und die konstituierenden Bestandteile und Merkmale zu definieren. Im Vergleich und in der Diskussion mit Beispielen aus dem europäischen Raum und in der Analyse des kulturlandschaftlichen Aspektes des Ruhrgebietes werden methodische und konzeptionelle Ansätze präsentiert und diskutiert.  
 
 
PROGRAMM  
 
Donnerstag, 26.02.2015  
 
13.00 Uhr - 13.30 Uhr  
Grußworte  
 
Michael von der Mühlen  
Staatssekretär im Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen  
 
Prof. Dr. Sigrid Brandt  
Generalsekretärin Deutsches Nationalkomitee von ICOMOS | International Council on Monuments and Sites  
 
Dipl.-Ing. Norbert Tempel  
Sprecher Deutsches TICCIH-Nationalkomitee | The International Committee for the Conservation of the Industrial Heritage  
 
I. Konzepte von Industrie- und Bergbaulandschaften im Welterbe  
Moderation: Axel Föhl  
 
13.30 Uhr  
Dr. Birgitta Ringbeck | Auswärtiges Amt | Vertretung der Bundesrepublik Deutschland im UNESCO-Welterbe Komitee  
Einführung: Industrielle Kulturlandschaft im Welterbe-Kontext  
 
13.50 Uhr  
Dipl.-Ing. Rolf Höhmann |Sprecher der Arbeitsgruppe „Denkmale der Industrie und Technik“ von ICOMOS Deutschland  
Ergebnisse der Tagung „Industrial and Mining Landscapes within World Heritage Context“, Freiberg, 25.10.2013  
 
14.30 Uhr  
Diskussion  
 
15.00 Uhr  
Kaffeepause  
 
15.30 Uhr  
Gerhard Lenz M.A. | Direktor UNESCO-Welterbe Rammelsberg  
Welterbe: Erzbergwerk Rammelsberg, Altstadt Goslar und das System der Oberharzer Wasserwirtschaft (Deutschland)  
 
16.00 Uhr  
Dr. Peter Wakelin | National Museum of Wales | Direktor Sammlungen und Forschung  
World Heritage Site: Blaenavon Industrial Landscape, Blaenavon (United Kingdom)  
 
16.30 Uhr  
Jacques Crul | Direktor UNESCO-Welterbe Bergwerk Blegny  
World Heritage Site: Major Mining Sites of Wallonia (Belgium)  
 
17.00 Uhr  
Zusammenfassung und Diskussion  
 
18.30 Uhr  
Gemeinsames Abendessen (Kokerei Hansa)  

 
 
Freitag, 27.02.2015  
 
09.30 Uhr  
Grußwort  
 
Karl Jasper  
Vorstandsvorsitzender der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur  
 
II. Begriffsbestimmung und Definition „Industrielle Kulturlandschaft“  
Moderation: Axel Föhl  
 
9.45 Uhr  
Kerstin Manz |Referentin Deutsche UNESCO-Kommission  
Das Konzept der Kulturlandschaften im Rahmen der Welterbekonvention  
 
10.15 Uhr  
Diskussion  
 
10.30 Uhr  
Prof. Dr. Winfried Schenk | Universität Bonn  
Ländliche, städtische, industrielle Kulturlandschaft – mögliche Abgrenzungen  
 
11.00 Uhr  
Diskussion  
 
11.15 Uhr  
Kaffeepause  
 
11.45 Uhr  
Prof. Dr. Hans - Werner Wehling |Universität Duisburg-Essen Annäherungen an die industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet – Prozesse, Strukturen, Bedeutungen  
 
12.30 Uhr  
Diskussion  
 
13.00 Uhr  
Imbiss und Fahrt auf den ehemaligen Werksbahngleisen entlang der Gichtgasleitung zum Hansa-Brückenzug  
 
III. Methodische Ansätze zur Beschreibung/Identifikation von industriellen Kulturlandschaften  
Moderation: Axel Föhl  
 
14.30 Uhr  
Marius Röhr, M. Sc. | Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur  
Kulturlandschaftswandelkarten als Instrument zur Identifikation industriebedingter Strukturen am Beispiel Oberhausen  
 
15.00 Uhr  
Prof. Hans - Werner Wehling | Universität Duisburg-Essen  
Genetisch-funktionale Systeme als Kernelement der Industrielandschaft am Beispiel des Areals um die Zeche Zollverein  
 
15.30 Uhr  
Podiumsgespräch.  
Diskussion der Ergebnisse – mögliche Empfehlungen für kulturlandschaftliche Welterbe-Anträge  
Dr. Markus Harzenetter Landeskonservator (LWL), Kerstin Manz Deutsche UNESCO-Kommission e.V., Dr. Andrea Pufke Landeskonserva torin Rheinland (LVR), Prof. Dr. Winfried Schenk Universität Bonn, Prof. Dr. Hans-Werner Wehling Universität Duisburg-Essen  
 

 
 
Konferenzsprache:Deutsch mit Simultanübersetzung ins Englische  
 
Teilnahme kostenfrei.  
 
Anmeldung  
per E- mail: info@industriedenkmal-stiftung.de  
 
Anmeldeschluss:  
Aufgrund einer begrenzten Teilnehmerzahl bitten wir um  
eine Anmeldung bis spätestens 11.02.2015.  
 
Tagungsadresse:  
Kokerei Hansa (Waschkaue), Emscherallee 11, 44369 Dortmund  
 
Veranstalter | Kontakt:  
c/o Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur  
Emscherallee 11, 44369 Dortmund  
Tel +49(0)231-931122-0, Fax +49(0)231-931122-10  
info@industriedenkmal-stiftung.de  
www.industriedenkmal-stiftung.de  
 
Ansprechpartner:  
Marius Röhr Tel +49(0)231-931122-90 | info@industriedenkmal-stiftung.de  
 
Anreise:  
mit öffentlichen Verkehrsmitteln  
Ab Do-Hbf Linie U 47, Richtung Westerfilde bis Haltestelle  
Parsevalstraße, zu Fuß in Richtung „Mailoh“, dann rechts (ca.8 Min.)  
 
mit dem PKW  
von der A2: Abfahrt Dortmund - Mengede, Richtung Dortmund;  
ca. 400m hinter dem Orteingangsschild Dortmund-Huckarde liegt die  
Kokerei auf der linken Seite  
 
von der A45: Abfahrt Dortmund - Huckarde/Hafen, auf der Schnellstraße  
(Mallinckrodtstraße) Richtung Dortmund, Abfahrt Huckarde, dann links Richtung  
Mengede, ab hier ca. 2 km geradeaus (Beschilderung Kokerei Hansa folgen).  
 
Veranstalter:  
 
 
 
Kooperationspartner:  
 
 
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05.05. - 06.10.2013  
 
Veranstaltungsreihe „Wir wollen Welterbe“  
Ein Projekt des Hansa Revier Huckarde in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur  
 
Unter dem Motto „Wir wollen Welterbe“ unterstützt das Hansa-Revier-Huckarde mit einer Vielzahl von Aktivitäten auf der Kokerei Hansa den Welterbe-Vorschlag der Industriedenkmalstiftung, die im Jahr 2011 die Federführung für das Projekt „Zollverein und die industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ übernommen hat.  
 
Folgende Konzerte finden in der Kompressorenhalle der Kokerei Hansa statt:  
 
Bardic (Irish Folk), 14.07.2013  
Montez (HipHop), 04.08.2013  
Blue Velvet (Streichquartett&Dinner), 01.09.2013  
Ingo Insterburg (Kleinkunst Kabarett), 06.10.2013  
 
Veranstaltungsreihe "Wir wollen Welterbe"  
Ort: Kokerei Hansa, Kompressorenhalle, Emscherallee 11, 44369 Dortmund  
 
Einlass für alle Veranstaltungen: 19 Uhr; Beginn: 20 Uhr  
Weitere Informationen unter www.hrh.dortmund.de
 
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