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Baumaßnahmen 2004
Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur und das Land Nordrhein-Westfalen investierten im Jahr 2004 rund 100 000 Euro in die denkmalgeschützten Gebäude der ehemaligen Zeche Radbod. In Zusammenarbeit mit der Qualifizierungsgesellschaft "Netzwerk Radbod" wurden die schadhaften Dächer der beiden historischen Fördermaschinenhäuser saniert.  
 
Anfang August 2004 hatte die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur mit den Arbeiten an den Fördermaschinenhäusern begonnen. Zunächst wurde der Pflanzenbewuchs aus den Dachrinnen und aus dem Mauerwerk entfernt, dann der Bereich der Dachrinnen freigelegt. Um die Dachpfanne neu zu verlegen, musste schließlich ein Teil der morschen Sparren erneuert werden.  
 
Besonders gefährdet waren die Mittelwände der Häuser: Durch losgelöste Dachpfannen, die in den Traufenbereich abgerutscht waren, floss der Regen nicht mehr seitlich ab, sondern versickerte im Mauerwerk. Jetzt sind die sogenannten Lagerkehlen freigelegt und neue Fallrohre angebracht, so dass die Mauern wieder trocknen können.  
 
Auch die hölzernen Dachhäuser ganz oben auf den Maschinenhäusern wurden erneuert: Sie gewährleisteten zu Betriebszeiten der Zeche eine natürliche Belüftung der Gebäude, in denen die arbeitenden dampfbetriebenen Maschinen eine entsprechende Wärme abgaben.  
 
Für die Zukunft plant die Stiftung eine Fortsetzung der Sanierung in kleinen Schritten: Die Fassaden sollen aufgearbeitet, schadhafte Flächen erneuert werden. Auch die Fenster sollen eine Erneuerung nach historischem Vorbild erfahren.  
 
Die Hälfte der Sanierungskosten trug die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur, die andere Hälfte wurde vom Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt. In Zusammenarbeit mit der Unteren Denkmalbehörde und dem Westfälischen Amt für Denkmalpflege wurden die Arbeiten im Auftrag der Stiftung vom "Netzwerk Radbod" und ansässigen Handwerksfirmen erledigt.
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