Industriedenkmal-Stiftung
Industriedenkmal-Stiftung NRW, 08.09.2010 02:50
www.industriedenkmal-stiftung.de/docs/1803813167789_de
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1. Mai 2009  
Saisonstart fürs Sonnenrad
 
 
Mit neuem Schwung startet das beliebte Sonnenrad am 1. Mai in die Sommersaison. Bis Oktober können Besucher nun wieder samstags, sonntags und an Feiertagen eine Fahrt im nabenlosen Riesenrad wagen. In der Tiefe weht durch die ehemals über 1.000 Grad heißen Koksöfen heute ein angenehm kühles Lüftchen, oben angekommen werden die Gäste mit einem tollem Ausblick auf die rostigen Kolosse der Kokerei belohnt und können auch den Rest des Welterbes aus erhabener Höhe betrachten.  
 
Sonnenrad Kokerei Zollverein  
Zeit: 1. Mai bis 25. Oktober, Sa, So, feiertags 12-20 Uhr  
Eintritt: 1 Euro, Kinder unter 12 Jahren kostenfrei
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9. Mai bis 1. Juni 2009  
Fotoprojekt Emscherzukunft destroy/create
 
 
Seit 2005 lädt Bridges - Fotoprojekt Emscher Zukunft jedes Jahr Fotografen dazu ein, sich künstlerisch mit dem Emscher-Umbau und der Entwicklung des Emschertals auseinander zu setzen. Dabei steht nicht der Flusslauf selbst im Mittelpunkt der Betrachtung. Es geht vielmehr um die vielfältigen Beziehungen des Emscher-Umbaus zum übrigen Emschertal, in landschaftlicher, kultureller, sozialer und wirtschaftlicher Hinsicht.  
Von 2008 an gibt es jedes Jahr ein Thema – so dass sich im Aufbau der Sammlung verschiedene Schwerpunkte ergeben werden. Das Thema für den Fotopreis 2008 lautet "destroy/create" und zeigt wie unterschiedlich die Reaktion auf den Emscher-Umbau sein kann. Ist Zerstörung notwendig um Neues zu schaffen? Vision oder Destruktion - Welcher Eindruck überwiegt bei der Beobachtung des Wandels?  
Die Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem vorgegebenen Thema sind unbegrenzt. Die Auseinandersetzung kann beobachtend, kommentierend, provozierend, objektiv oder subjektiv sein. Fotografie kann abstrakte oder konkrete Perspektiven einnehmen.  
Die von der Jury ausgewählten Preisträger für abgeschlossene Bildserien und umgesetzte Konzepte werden alljährlich im Rahmen einer Ausstellung gewürdigt.  
 
Ausstellung "destroy/create"  
Ort: Kokerei Zollverein, Mischanlage  
Zeit: 9.5. bis 1.6.2009  
Öffnungszeiten: Di - So 10.00 bis 18.00 Uhr (Anmeldung im Infopunkt)  
 
Im Rahmen der Ausstellung finden Sonderveranstaltungen statt. Weitere Informationen unter www.bridges-projects.com
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7. Juni 2009  
Tolle Besucherangebote zum Welterbetag auf Zollverein
 
 
Feierstimmung angesagt. Gemeinsam mit vielen anderen UNESCO-Welterbestätten öffnen Zeche und Kokerei Zollverein am 7. Juni ihre Pforten und feiern den 5. Welterbetag. Besucher sind dabei herzlich eingeladen, die beeindruckenden Industrierelikte in Ruhe unter die Lupe zu nehmen. Gute Gelegenheit dazu bieten unter anderem die Führungen der Industriedenkmal-Stiftung, die die Gäste auf dem Kokerei-Areal über stillgelegte Bandbrücken, vorbei an stählernen Kolossen bis in die Koksöfen führen. Um jeweils 11 und 14 Uhr steht unter dem Motto „Kohle, Koks, Kultur“ die Industriegeschichte und Kokerei-Technik im Mittelpunkt. „Dönnekes ausse Koksfabrik“ bekommen Besucher dagegen bei der Altkoker-Führung um 11 Uhr von „echten Kokern“ serviert. Wer dagegen auf der Suche nach den Hotspots für kreative Industriemotive ist, liegt mit der Foto-Führung um 15 Uhr genau richtig. Startpunkt für alle Besucherrundgänge ist der Infopunkt der Kokerei.  
Ort: Kokerei Zollverein, Infopunkt in der Mischanlage  
Zeit: Sonntag, 7. Juni, 10-18 Uhr, Führungen um 11, 14, 15 und 16 Uhr
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27. Juni 2009  
Gesamtkunstwerk Zollverein zur Extraschicht  
 
Das Welterbe im Herzen des Ruhrgebietes präsentiert sich als Gesamtkunstwerk – und macht Lust auf das Kulturhauptstadtjahr. Überall auf dem riesigen Gelände von Zeche und Kokerei werden Kunstwerke in Szene gesetzt, oder eigens für diese Nacht geschaffen. Unterwegs begegnen den Besuchern Straßentheatergruppen, die fantastische Inszenierungen zu mythischen Themen in Szene setzen. Mitmachaktionen wie Fotoworkshops, oder Radierübungen laden zur eigenen künstlerischen Betätigung ein. Mit illuminierten „Cubes“ schafft contemporary art ruhr eine künstlerische Verbindung zwischen Zeche und Kokerei. Das Chorwerk Ruhr intoniert unter freiem Himmel und das Ruhr Museum gewährt für eine Nacht spannende Einblicke zu den „Living Stones“. Weitere Ausstellungen regen die Phantasie an. Auf der Kokerei zeigt die Folkwang Hochschule in der Mischanlage die Ausstellung „Gespiegelte Realität“ außerdem sind verschiedene Installationen auf dem Gelände zu sehen. Natürlich gibt es auch Führungen durch den Palast der Projekte, der in dieser Nacht ebenfalls bespielt wird, und stündliche industriehistorische Rundgänge über das Kokerei-Gelände. Bei warmem Wetter lockt außerdem ein Sprung ins kühle Werksschimmabd der Kokerei.  
 
Extraschicht auf Kokerei Zollverein  
Zeit: Samstag, 27. Juni 2009 von 18-2 Uhr
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27. Juni bis 16. August 2009  
Spritziger Ferienspaß - Badeurlaub im Werksschwimmbad
 
 
Pünktlich zur Extraschicht öffnet am Samstag, 27. Juni, bereits eine weitere Sommer-Attraktion auf dem Welterbe Zollverein. Das Werkschwimmbad, einst als Kunstprojekt im Rahmen der Ausstellung „Zeitgenössische Kunst & Kritik“ errichtet, ist heute Freizeitattraktion für Kinder, Jugendliche und Familien aus der Umgebung. Während der Sommerferien werden die Holzplanken zur Sonnenterrasse und der Pool aus Überseecontainern zum beschaulichen strahlend blauen Badeparadies. Und auch Zaungäste haben durch die eingelassenen Poolfenster einen Einblick in die Unterwasserwelt auf Zollverein.  
 
Werksschwimmbad Zollverein - Badesaison 2009  
Zeit: 27. Juni bis 16. August 2009, Di-So 12-20 Uhr  
Eintritt frei
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27. Juni bis 2. August 2009  
Karge Bunkerwände spiegeln die Realität bei Folkwang-Ausstellung
 
 
Die Fotografie als technisch-apparatives Werkzeug zeichnet die Wirklichkeit naturgetreu auf und hält sie dauerhaft fest. Neben der dokumentarischen Wiedergabe sehen viele Künstler den Reiz der Fotografie aber in ihrer Eigenschaft, eine eigene Wirklichkeit zu erschaffen, indem sie ihre individuelle Sicht auf die Realität ins Bild projizieren. So berühren viele Momente ihres Schaffens die unmittelbare Wirklichkeit - das Ruhrgebiet - , ein Ort, den viele Studierende für den Zeitraum ihrer Studienzeit begleitet.  
Ihre ganz unterschiedlichen Blicke auf die Umgebung im Revier zeigen die Studierenden ab Ende Juni in der atmosphärischen Umgebung der ehemaligen Kohlenbunker auf Kokerei Zollverein – einem ebenfalls ganz typischen Ruhrgebietsort. Unterschiedliche Genres - Landschaft, Raum, Stillleben und Menschen – vermischen sich in einer persönlichen Aneignung der Welt mittels der Fotografie. Die Folkwang-Ausstellung „Gespiegelte Realität“ vereint eine Atmosphäre von Sachlichkeit und Objektivität mit Spontaneität und Gefühlsintensität.  
 
„Gespiegelte Realität“ – Ausstellung der Folkwang Hochschule  
Ort: Kokerei Zollverein, Mischanlage  
Zeit: 27. Juni bis 2. August 2009, Di-So 10-18 Uhr Eröffnung: 26. Juni um 19 Uhr  
Eintritt: 2 Euro
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13. September 2009  
Zollverein – ein Ort zum Genießen  
 
 
Ursprünglich stand auf Kokerei Zollverein schwere Arbeit klar im Mittelpunkt – Genuss war für die Koker höchstens die warme Dusche nach vollbrachter Schicht in der Waschkaue oder dann und wann ein auf der heißen Ofendecke gebratenes Spiegelei. Diese angenehmen Momente im Koker-Alltag stehen beim Tag des offenen Denkmals, am 13. September, im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Historische Orte des Genusses“ sind Besucher eingeladen, dass rostrote Industriedenkmal bei den stündlichen Führungen zu erkunden. Aber nicht nur die historischen auch die Genüsse der Gegenwart kommen dabei zum Zuge. Denn heute finden sich auf der Kokerei an jeder Ecke besondere Aussichten und spannende Eindrücke.  
 
Tag des offenen Denkmals auf Kokerei Zollverein  
Zeit: Sonntag, 13. September, 10 bis 18 Uhr, stündliche Führungen
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25.September bis 08. Oktober 2009  

Der zerbrochne Krug  

Regie: Andrea Breth - im Salzlager der  
Kokerei Zollverein

 
 
Für die Ruhrtriennale inszeniert Andrea Breth Heinrich von Kleists Lustspiel um den Dorfrichter Adam, der beim vergeblichen Versuch, die Jungfer Eve zu verführen, am Ende gezwungen wird, zum Richter seiner selbst zu werden.  
Das Stück erzählt die Geschichte vom zerstörten Gesetz, aber auch die des verlorenen Paradieses, des Adamsfalls.  
Den Dorfrichters spielt Sven-Eric Bechtolf, in weiteren Rollen sind u. a. Elisabeth Orth, Marie Burchard, Traugott Buhre und Swetlana Schönfeld zu sehen. Diese Neuinszenierung von Der zerbrochne Krug ist nach dem Projekt Nächte unter Tage im Jahr 2005 Andrea Breths zweite Arbeit für die Ruhrtriennale.  
 
Aufführungen:  
25.09.2009  
27.09.2009  
29.09.2009  
30.09.2009  
02.10.2009  
03.10.2009  
04.10.2009  
06.10.2009  
07.10.2009  
08.10.2009  
 
jeweils 19.30h  
 
Preise:  
50 € / 40 € / 30 €  
 
Infos unter:  
http://www.ruhrtriennale.de/de/programm/2009/der-zerbrochne-krug/
 
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30. August bis 1. November 2009  
Bilder im schwarzen Kasten
 
 
Wenn Sprache das Faktische nicht mehr greifen kann, beginnt die imaginäre Vorstellungswelt des Unbestimmten, Rätselhaften, Abwesenden und Vieldeutigen. Genau hier setzt Künstler Jochen Stenschke an, gibt klassischen Tafelbildern und Zeichnungen mit seiner unverwechselbaren und doch universellen Bildsprache eine neue Bedeutung. Seine Bilder sind lesbar wie eine ganzheitliche allgemein verständliche Sprache – gründend auf einem Formenkanon, den der Mensch, unabhängig von seinem Kulturkreis, von unterschiedlichen Perspektiven des Lebens oder intellektuellen Prägungen in sich trägt. Und doch erkennt jeder in den „Bildern im schwarzen Kasten“, die in der ehemals mit Feinkohle gefüllten Kohlen-Mischanlage eine besondere Wirkkraft entfalten, unterschiedliche verborgene Strukturen und Details.  
 
Ausstellung: Jochen Stenschke - Bilder im schwarzen Kasten  
Ort: Kokerei Zollverein, Mischanlage  
Zeit: 30. August bis 1. November 2009, Di – So 10-18 Uhr  
Eröffnung: 30. August um 12 Uhr  
Eintritt: 2 Euro  
 
 
Buchpräsentation: Bilder im schwarzen Kasten | Jochen Stenschke | Kokerei Zollverein  
Mittwoch, 30.09.2009, 18.00 Uhr  
 
Zur Ausstellung "Bilder im schwarzen Kasten | Jochen Stenschke erscheint im Kerber ART Verlag die gleichnamige Publikation mit Beiträgen von Jutta Meyer zu Riemsloh, Kunstverein Münsterland; Dr. Beate Reifenscheid, Ludwigmuseum Koblenz; Otto Pannewitz, Galerie der Stadt Sindelfingen; Dr. Christoph Kivelitz, Galerie Robert Drees, Hannover. Herausgeberin: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur.  
 
Zur Buchpräsentation am Mittwoch, dem 30.09.2009 um 18 Uhr lädt die Stiftung Industriedenkmalpflege herzlich in die Kokerei Zollverein (Mischanlage), Arendahls Wiese, 45141 Essen, ein. Selbstverständlich besteht die Möglichkeit zur Besichtigung der Ausstellung.  
Der Künstler, Jochen Stenschke wird anwesend sein.
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ab 15. November 2009  
Der Wolkenmacher. Mein Vater auf der Kokerei Zollverein
 
 
Großformatige Bilder des Fotografen Karlheinz Jardner erwarten den Besucher in der Mischanlage der Kokerei Zollverein. Die Bilder erzählen von einer anderen Kokerei, einer die noch 24 Stunden in Betrieb war und über 8000 Tonnen Koks am Tag produzierte. Die Bilder begleiten Otto Jardner, den Vater des Fotografen, von Schichtbeginn bis zum Schichtende, bei dem er sich in der Kaue wieder in den Privatmann Otto Jardner verwandelte. In der dazwischen liegenden Zeit hat Jardner hunderte von Malen „Wolken gemacht“, auf seiner Löschlok, die er von den Koksöfen zu dem Löschturm fuhr, sie belud und wieder entlud...  
 
Die Anfang der 1980er Jahre an der Folkwangschule im Rahmen des Seminars „Ortserkundung Ruhrgebiet“ entstandenen Fotografien stellen heute ein industrie- und familiengeschichtliches Erbe von großer Bedeutung dar. Der Betrachter erlebt hautnah den Arbeitsalltag einer der damals größten Kokereien Europas.  
 
Veranstalter: Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur  
 
Ausstellung Der Wolkenmacher  
Ort: Kokerei Zollverein, Mischanlage  
Zeit: ab 15. November 2009  
Eintritt: 2 Euro  
Öffnungszeiten: Di - So 12.00 bis 18.00 Uhr (Anmeldung im Infopunkt)
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