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| Kokerei Hansa: Neujahrsführung | |
"Glück auf!" am Neujahrstag Bereits am 1. Januar startet die Kokerei Hansa mit der traditionellen Neujahrsführung ins Kulturhauptstadtjahr RUHR 2010. Die Raketen sind verschossen und gute Neujahrswünsche ausgesprochen, da bereitet die alljährliche Neujahrsführung auf der ehemaligen Großkokerei Hansa in Dortmund-Huckarde um 14 Uhr einen schwungvollen Auftakt in das Kulturhauptstadtjahr RUHR 2010. Manch einer der großen und kleinen Besucher mag zu Beginn noch ein bisschen müde aus den Augen gucken, doch das ändert sich schnell, wenn die einst "verbotene Stadt" erkundet und das Geheimnis rund um die Koksproduktion gelüftet wird. Hohe Türme, dunkle Kohlenbunker und Koksöfen werden genau unter die Lupe genommen, während die Schilderungen des Begleiters den Arbeitsalltag auf der Kokerei Hansa wieder lebendig werden lassen. Das große Highlight des Neujahrsrundgangs ist ganz klar das traditionelle Glas Sekt oder - für die kleinen Entdecker - das Glas Apfelschorle hoch oben im Kohlenturm. Direkt vor den Panoramafenstern, die den faszinierenden Blick über das Denkmal und über Dortmund freigeben, wird das neue Jahr 2010 noch einmal gemeinsam begrüßt. "Die Neujahrsführung ist einfach Kult.", so Gerhard Hendler, der bereits zum elften Mal mit interessierten Besuchern das neujährliche Industriedenkmal erkundet. Der ehemaliger Koker und langjähriger Begleiter auf der Kokerei Hansa freut sich besonders, wenn Besucher von "weiter weg" in der Neujahrsführung ein Stück Ruhrgebiet kennen und schätzen lernen. "Außerdem kann ein bisschen Bewegung nach der Weihnachtsgans und dem Silvesterbüffet nicht schaden", verrät er mit einem Augenzwinkern und richtet den Blick auf die gläserne Bandbrücke, die hoch zum Sorten- und benachbarten Kohlenturm führt. Neujahrsführung: Freitag (01.01.2010) um 14 Uhr Der Kostenbeitrag für die Kokereiführungen beträgt 5 Euro pro Person. Kinder unter zwölf Jahren nehmen kostenlos teil. Treffpunkt ist jeweils der Infopunkt der Kokerei Hansa, Emscherallee 11, Dortmund-Huckarde. Infos: Tel. 0231/ 93 11 22-33. Wichtiger Hinweis: Die Kokerei Hansa bleibt vom 24. bis 31.12.2009 geschlossen. Ab dem 2.01.2010 kann das Industriedenkmal wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten (Di - So: 10 - 16Uhr) besichtigt werden.
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03. April 2010 Mit der historischen Straßenbahn zum Bahnhof Mooskamp Am Karsamstag (3.04.) heißt es auf der Kokerei Hansa um 14 Uhr: Alles einsteigen, auf zum Bahnhof Mooskamp! Besucher der Kokerei Hansa haben die Möglichkeit im Anschluss der Führung „Natur und Technik“ mit einer historischen Straßenbahn zum nahegelegenen Bahnhof Mooskamp, zu fahren. Zuerst dem Geheimnis der Koksproduktion auf den Grund gehen, dann aus der historischen Straßenbahn einen Blick auf das riesige Gelände werfen. So wird das Motto vieler Besucher am kommenden Samstag lauten, wenn sie den Standort Hansa erkunden. Zusammen mit einem Begleiter der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur folgen sie zunächst dem Weg der Kohle über eine schräge Bandbrücke hoch hinauf in den Kohlenturm und genießen einen grandiosen Blick über das Kokereigelände, an dessen nördlichen Ende sich der Bahnhof Mooskamp befindet. Hautnah erfahren die Gäste auf dem Rundgang durch Kohlenbunker, Meistergang und Labor, welche Schritte notwendig waren, um aus Steinkohle Koks zu produzieren. Im Anschluss an die Führung geht es dann mit einem historischen Schienenfahrzeug zum Revisions-Betriebswerk Mooskamp (BwM). Hier, in der ehemaligen Lokhalle der Kokerei Hansa, zeigt der Westfälische Almetal–Verein historische Schienenfahrzeuge und deren Geschichte. Große und kleine Bahn-Begeisterte erfahren in kurzweiligen Führungen durch die Wagenhalle allerhand Spannendes über den Fahrzeugpark. Ferner informiert der Historische Verein DSW über seine Tätigkeiten und im Mittelpunkt steht natürlich das traditionelle Osterfeuer, das um 18 Uhr angezündet wird. Kokerei-Führung „Natur und Technik“ & Fahrt mit der historischen Straßenbahn Termin: Karsamstag (3.04.2010), um 14 Uhr Preis: Kokerei-Führung: Erwachsene 5 Euro (Kinder unter 12 Jahren kostenlos) Fahrt mit der historischen Straßenbahn: Erwachsene 2,50 Euro Kinder (bis 12 Jahre) 1,30 Euro Anmeldung erforderlich unter 0231-93112233.
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16. April bis 29. April 2010 Schwarzlicht Ausstellung von Thomas Egelkamp in der Waschkaue und Kohlenbunker Die Arbeiten von Thomas Egelkamp - Dozent und Lehrbeauftragter an der Alanus Hochschule - schaffen Räume aus Licht und gleichzeitiger Dunkelheit. Seine Lichtinszenierungen und Installationen führen den Betrachter in eine Welt temporärer Bilder. Ausstellung „Schwarzlicht“ Ort: Kokerei Hansa, Waschkaue und Kohlenbunker Zeit: 16.04. - 29.04.2010, jeweils Di-So von 10-18 Uhr Eintritt: 3 Euro Eröffnung: 16.04.2010, 17 Uhr
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9.Mai 2010 Alles einsteigen, auf zum Bahnhof Mooskamp! Am Muttertag können Besucher auf der Kokerei Hansa etwas ganz Besonderes erleben: Zuerst gehen sie auf Entdeckungstour durch die einst „verbotene Stadt“ und lüften das Geheimnis rund um die Koksproduktion; im Anschluss geht es dann zum nahegelegenen Bahnhof Mooskamp. Auf hölzernen Sitzen einer historischen Straßenbahn begeben sie sich auf eine gedankliche Zeitreise und erkunden die ehemalige Lokhalle der Kokerei Hansa, in der der Westfälische Almetal–Verein einen historischen Fahrzeugpark zeigt, der große und kleine Besucher begeistert. Kokerei-Führung „Natur und Technik“ & Fahrt mit der historischen Straßenbahn Termin: Sonntag (9.05.2010), um 11Uhr und 14 Uhr Ort: Kokerei Hansa Preis: Kokerei-Führung: Erwachsene 5 Euro (Kinder unter 12 J. kostenlos) Fahrt mit der historischen Straßenbahn: Erwachsene 2,50 Euro,Kinder (bis 12 Jahre) 1,30 Euro Anmeldung erforderlich unter 0231-93112233.
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13.Mai 2010 8. Montantrödelmarkt auf Kokerei Hansa Arschleder, Grubenlampen und Barbarafiguren werden am 13. Mai 2010 wieder heftig umworben sein, denn dann findet der Montantrödelmarkt auf der Kokerei Hansa bereits zum achten Mal statt. Traditionell zu Christi Himmelfahrt lockt der ganz besondere Flohmarkt zahlreiche Besucher auf das Industriedenkmal zum Stöbern, Kaufen und Austauschen von Anekdoten über Kohle und Stahl. Wer nicht nur stöbern, sondern auch verkaufen will, kann sich mit einem Stand am Markt beteiligen oder einzelne Waren auf Komission verkaufen lassen. Ansprechpartnerin: Annette Marchewitz, 0231-93 11 22 34, marchewitz@industriedenkmal-stiftung.de 8. Montantrödelmarkt Termin: 13. Mai 2010, 11-17 Uhr Ort: Kokerei Hansa, Emscherallee 11, 44369 Dortmund Eintritt frei Weitere Informationen
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14.Mai 2010 Chorkonzert "zur blauen Stunde": A-cappella anstelle von Maschinenlärm Am 14. Mai 2010 werden musikalische Klänge in der historischen Kompressorenhalle der Kokerei Hansa in Dortmund-Huckarde ertönen, in der einst rund um die Uhr riesige Maschinen lärmten. Im Rahmen des 8. Deutschen Chorwettbewerbs, der vom 12.-16.05.2010 in Dortmund stattfindet, zeigen drei erstklassige Chöre auf der Kokerei Hansa ihr Können, ganz ohne Konkurrenzgedanken. Der Deutsche Musikrat, Veranstalter des Wettbewerbs, und die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur laden ein, den „schwesternhochfuenf“, dem Ensemble „quartonal“ und dem „SüdWestDeutschen Vokalensemble“ und ihren Stücken aus Renaissance, Romantik und Moderne zu lauschen. Tipp: Wer den Abend nach dem Konzert noch nicht enden lassen will, dem ist die Nachtlichtführung über die Kokerei Hansa besonders ans Herz zu legen. Ganz nach dem Motto „Faszination Licht“ erkunden Besucher die nächtliche Kokerei, die im charakteristischen Hansa-Blau erstrahlt. Chorkonzert "zur blauen Stunde" Termin: Freitag (14.05.2010), um 19:30 Uhr Ort: Kompressorenhalle Kokerei Hansa Eintritt frei.
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30. April - 23. Mai 2010 Blattwerk Ausstellung von Amely Spoetzl in der Waschkaue und Kohlenbunker Die Künstlerin Amely Spoetzl spielt mit den Formen und dem Raum von Blattzeichnungen. In eigens dafür geschaffene Lichtinstallationen wird sie den Charakter der Mischbunker in der Kokerei Hansa total verändern. Ausstellung „Blattwerk“ Ort: Kokerei Hansa, Waschkaue und Kohlenbunker Zeit: 30.04. - 23.05.2010, jeweils Di-So von 10-18 Uhr Eintritt: 3 Euro Eröffnung: 30.04.2010, 17 Uhr
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19. Juni 2010 Extraschicht - lange Nacht der Industriekultur Riesige Kohlentürme zahlreiche Koksöfen, meterdicke Rohre und dazwischen üppiges Grün: Die begehbare Großskulptur Kokerei Hansa vereint Technik und Natur auf faszinierende Weise. So auch in der langen Nacht der Industriekultur. Besucher erwartet an der Extraschicht ein spannendes und unterhaltsames Programm: Klangvolle Flammenshow und Illumination, Ausstellung und Musik locken Nachtschwärmer zur Kokerei Hansa. Natürlich bieten sich auch zahlreiche Möglichkeiten das beeindruckende Industriedenkmal zu erkunden. Programm: 18:00 - 02:00 Zu jeder vollen Stunde läuft die große „Gasmaschine“ im Schaubetrieb. „Distance/Vitesse“: Zeichnungen und Malereien von Rolf Schanko in Kompressorenhalle und Waschkaue. Bis 21.30 Uhr tritt das Trio „Cristal“ mit Flöten, Cello, Gitarre und asiatischen Tempelinstrumenten in den musikalischen Dialog mit den Werken der Ausstellung „Distance/Vitesse“. Bis 1 Uhr: Führungen auf dem Erlebnispfad „Natur und Technik“. 18:00 - 24:00 Sternenzauber: Kristina Mohr mit poetischem Saxofon auf der Ofendecke und im Kohlenbunker. Alle 30 Minuten pendeln Straßenbahn-Oldtimer zwischen Kokerei und Bahnhof Mooskamp. 22:00 - 24:00 Klangvolle Flammenshow und Illumination von Sascha Tietze. Mit großer Wucht durchschneiden Stichflammen die Dunkelheit und versetzen die Koksöfen auf der schwarzen Seite der Kokerei für kurze Zeit zurück in feurigproduktive Zeiten. Illuminationen bringen Ruhe ins Geschehen und spiegeln das Hier und Jetzt im Wasserbecken vor den historischen Öfen. Weitere Informationen zur Extraschicht unter www.extraschicht.de
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4. Juni bis 4. Juli 2010 Distance/Vitesse Ausstellung von Rolf Schanko in der Kompressorenhalle und Waschkaue Monochrome Bilder mit zart aufscheinenden, schemenhaften Zeichen schweben über schweren Kompressoren, führen damit gleichsam vom Gegenständlichen zur Abstraktion und eröffnen neue Dimensionen für Maschinen, Raum und Zeit. Raum und Zeit spielen auch in den Arbeiten aus dem „INDU-Zyklus“ eine entscheidende Rolle, die in der Waschkaue zu sehen sind. In großformatigen Handzeichnungen beschäftigt sich der Künstler mit der Morphologie des Ruhrgebiets: Die Präsenz der Industrieanlagen und deren Infrastruktur werden nach umfassenden Studien mit dynamischen Kreidestrichen auf dem Papier festgehalten. Alles muss Sitzen, alles sofort seine Richtigkeit haben. Ausstellung „Distance/Vitesse“ Ort: Kokerei Hansa, Kompressorenhalle und Waschkaue Zeit: 4.06.-4.07.2010, jeweils Di-So von 10-18 Uhr Eintritt: 3 Euro
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21. Juli 2010 „Inselträume – Trauminsel“ – Workshop für Kinder mit der Künstlerin Angelika Herker In den Sommerferien verwandelt sich die ehemalige Kantine auf der Kokerei Hansa wieder in ein Atelier für kleine Künstler. Zusammen mit der Hattinger Künstlerin Angelika Herker begeben sich die Kinder auf eine Traumreise und erschaffen Robinsoninseln, Ufoinseln oder Schatzinseln mit exotischen Tieren und Pflanzen, mit Booten und Hängematten, zum Spielen, Baden und Träumen. Dabei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Auf schwimmenden Styroporunterlagen werden Lieblingsinseln gestaltet und in den Wasserbecken der Kokerei zu Wasser gelassen. Workshop „Inselträume – Trauminsel“ Für Kinder ab 8 Jahren Ort: Kokerei Hansa, Kantine Zeit: 21.07.2010, 11.00 –14.00 Uhr und 14.30 – 17.30 Uhr Kosten: 10 Euro (inkl. Material) Anmeldung erforderlich unter 0231-931122-42.
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11. Juli bis 1. September 2010 Parallaxe Ausstellung in der Kompressorenhalle von Margret Roters Zeitgenössische Kunst wird in den „white cubes“ moderner Museen und Galerien anders wahrgenommen als in historischen Räumen, erst recht wenn es sich hierbei um industrielle Räume handelt. Daher ist es nicht ungewöhnlich, dass Künstlerinnen und Künstler sich mit ihren Werken in Maschinenhallen, Waschkauen oder Kohlenbunker stillgelegter Anlagen positionieren und so in einen Dialog mit historischen Gebäuden und technischen Anlagen treten, mit dem Ziel, zu einer neuen Wahrnehmung zu gelangen. In ihrer Ausstellung „Parallaxe“ macht sich Margret Roters dieses Thema explizit zur Aufgabe: Die Werke von intensiver Farbigkeit und die industrielle Umgebung fordern den Betrachter auf, seine Wahrnehmung abhängig von seinem Standpunkt zu überprüfen. Treffend hat die Künstlerin daher ihr Ausstellungsprojekt „Parallaxe“ genannt. Als solche bezeichnet man in der Physik die scheinbare Änderung der Position eines Objektes, wenn der Beobachter seine eigene Position verändert. Eine autonome Verwendung der Farbe im all-over Prinzip ist charakteristisch für die in Düsseldorf lebende Künstlerin Margret Roters. Lichtreflexe und Oberflächenbeschaffenheit ermöglichen zudem ein vielfältiges Spiel zwischen den tonnenschweren, dunklen Maschinen und den farbintensiven Bildern, die aufgrund der experimentellen Hängung parallaktische Situationen erzeugen: Die Besucher bewegen sich durch den Raum und betrachten einmal die heute funktionslosen Maschinen mit den „Augen der Kunst“, einmal die Kunst mit den „Augen des Raumes und der Maschinen“. Ausstellung „Parallaxe“ Ort: Kompressorenhalle Kokerei Hansa Zeit: 11.07.- 1.09.2010, Di-So von 10 bis 18 Uhr Eintritt:3 Euro
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