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Denkmale der Technik und Industrie und der Denkmalschutz in NRW
Die Begriffe "Technikdenkmal" und "Industriedenkmal" sind nicht immer sorgfältig voneinander zu trennen. So werden Industriedenkmale, die neben dem Gebäudebestand noch über technische Ausstattungen wie Maschinen, Aggregate, Kompressoren etc. verfügen, oft auch als Denkmale der Technik charakterisiert. Eine mögliche und in der Praxis üblich gewordene Unterscheidung orientiert sich an einer zeitlichen Grenze, die durch die Industrielle Revolution markiert wird. Danach beziehen sich die Technikdenkmale auf die Zeit vor der Industriellen Revolution und lassen sich beliebig weit zurückverfolgen. Hingegen sind die Industriedenkmale nach nationaler Zuordnung ab etwa 1750, auf dem europäischen Kontinent ab etwa 1800/1835 anzusiedeln und reichen zeitlich bis in die Gegenwart hinein.  
 
Im Denkmalschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen finden die Begriffe "Technikdenkmal" und "Industriedenkmal" keine ausdrückliche Erwähnung. Das Gesetz definiert aber den Begriff Denkmal, und zwar folgendermaßen:  
Denkmale sind "Sachen, Mehrheiten von Sachen und Teile von Sachen, an deren Erhaltung und Nutzung ein öffentliches Interesse besteht. Ein öffentliches Interesse besteht, wenn die Sachen bedeutend für die Geschichte des Menschen, für Städte und Siedlungen oder für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse sind und für die Erhaltung und Nutzung künstlerische, wissenschaftliche, volkskundliche oder städtebauliche Gründe vorliegen."  
Diese Definition verdeutlicht, dass der Denkmalbegriff sehr weit gefasst ist und die Bauten und Anlagen der Technik und Industrie einschließt. Dabei lässt die Formulierung "bedeutend für die Entwicklung der Arbeits- und Produktionsverhältnisse" bei der Beurteilung des technischen und industriellen Erbes große Freiräume. Wichtig ist auch, dass die Definition nicht von der Vorstellung des „schönen“ Denkmals ausgeht. Für den Schutz von Industrie-anlagen, die in der Bevölkerung oft als sehr sperrige, hässliche oder sogar bedrohliche Monumente wahrgenommen werden, ist dies ein sehr wichtiges Kriterium.  
 
Das Denkmalschutzgesetz schreibt für die Unterschutzstellung eines Objektes kein Mindestalter vor. Damit können historisch bedeutende Objekte aus allen Phasen der Landesgeschichte als Denkmale erhalten werden. Gleichwohl hat es sich in der Praxis als sinnvoll erwiesen, dass zwischen der Entstehung des Objektes und seiner Unterschutzstellung zumindest eine Generation liegen sollte.  
 
Das Denkmalschutzgesetz unterscheidet drei Denkmalkategorien: Baudenkmale, Denkmalbereiche, Bodendenkmale und bewegliche Denkmale.  
 
BAUDENKMALE sind nach dem Gesetz jene Denkmale, "die aus baulichen Anlagen oder Teilen baulicher Anlagen bestehen". Zudem sind historische Ausstattungsstücke , zum Beispiel Wand- und Deckenverkleidungen oder technische Anlagen, wie Baudenkmale zu behandeln, wenn sie mit diesen eine denkmalwerte Einheit bilden.  
 
Die Vielfalt der Baudenkmale reicht von Kirchen, Klöstern, Rathäusern, Schlossanlagen bis hin zu Stadtmauern, von Parkanlagen und Friedhöfen bis zu einzelnen Grabmälern, von Villen, Wohn- und Geschäftshäusern bis hin zu Arbeiterhäusern und -siedlungen, von Hochöfen, Schmieden, Kokereien und Fördertürmen bis zu Autohochgaragen oder Tankstellen.  
 
In Nordrhein-Westfalen gibt es rund 76.400 eingetragene Baudenkmale (Stand: 2003); dies entspricht einem Anteil von rund 2,55 Prozent des gesamten Gebäudebestandes. Circa 3500 Baudenkmale können dem Bereich Technik und Industrie zugerechnet werden. Die meisten davon, fast 2500, befinden sich in der durch die Industrialisierung geprägten Region des Ruhrgebiets.  
 
DENKMALBEREICHE sind Mehrheiten von baulichen Anlagen, die im Einzelnen keine Denkmaleigenschaften erfüllen müssen. Das Ziel der Unterschutzstellung besteht dar-in, das Erscheinungsbild des Bereichs zu erhalten und zu schützen. Stadtgrundrisse, Stadt- bzw. Ortsbilder und -silhouetten, Stadtviertel, Siedlungen oder einzelne Straßenzüge oder Stätten handwerklicher und industrieller Produktion können Denkmal-bereiche sein. Durch Satzungen, Bebauungspläne oder durch ordnungsbehördliche Verordnungen unterliegen Denkmalbereiche den Vorschriften des Denkmalschutzes.  
 
In Nordrhein-Westfalen wurden durch die Städte und Gemeinden bis Anfang 2003 insgesamt 181 Denkmalbereiche ausgewiesen, wie z.B. der Ortskern Oberbirten bei Xanten, das Zentrum Eller in Düsseldorf, das Zooviertel in Wuppertal oder die Sied-lung Teutoburgia in Herne.  
 
BEWEGLICHE DENKMALE sind alle nicht ortsfesten Denkmale. Dazu gehören auch die Denkmale, die sich von Grund und Boden trennen lassen, ohne dass sie dabei zerstört oder in ihrem Wesen verändert werden. Bewegliche Denkmale können sowohl Gemälde, Grafiken, Skulpturen oder Möbel sein, aber auch Bücher, Urkunden oder Münzen. Ebenfalls können ganze kunst- und kulturgeschichtliche Sammlungen die Voraussetzungen für ein bewegliches Denkmal erfüllen. Ferner können aber auch Schiffe oder schienengebundene Fahrzeuge wie zum Beispiel Lokomotiven oder Straßenbahnen bewegliche Denkmale sein.  
 
Bis zum 1. Januar 2003 waren in Nordrhein-Westfalen 677 Objekte als bewegliche Denkmale unter Denkmalschutz gestellt.  
 
BODENDENKMALE sind bewegliche oder unbewegliche Denkmale, die sich im Boden befinden oder im Boden befunden haben, zum Beispiel Reste von Bauwerken wie Be-festigungsanlagen, Ringwälle, Viereckschanzen, Gräber, Brunnen, Wasserleitungen, Verkehrssysteme oder kultische Stätten. Auch Münzen, Gefäße, Werkzeuge und Schmuck können Bodendenkmale sein, ebenso wie Zeugnisse tierischen und pflanzlichen Lebens aus erdgeschichtlicher Zeit, mit der sich die paläontologische Bodendenkmalpflege beschäftigt.  
 
Damit Bodendenkmale auch kommenden Generationen überliefert werden können, ist es nach Auffassung der nordrhein-westfälischen Bodendenkmalpflege am besten, wenn diese möglichst vollständig und unbeschädigt im Boden belassen werden. Archäologische Grabungen werden nur dann durchgeführt, wenn sie aus anderen überwiegenden Interessen unumgänglich sind. In Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit (Stand 01.01.2003) 5191 Bodendenkmale.  
 
Denkmalschutz und Denkmalpflege in Nordrhein-Westfalen  
Denkmalschutz und Denkmalpflege sind in der Bundesrepublik Deutschland Aufgaben, die in die Kulturhoheit der Bundesländer fallen und damit auch in deren gesetzgeberischer Zuständigkeit liegen. Das bedeutet, dass es in Deutschland kein einheitliches, für die gesamte Bundesrepublik gültiges Denkmalschutzgesetz gibt, sondern jedes Bundesland ein eigenes Gesetz erlässt. Entsprechend den 16 Bundesländern gibt es in gleicher Anzahl Denkmalschutzgesetze, die sich in Systematik und Begrifflichkeit voneinander unterscheiden.  
 
Das Bundesland Nordrhein-Westfalen hat als letztes der alten Bundesländer am 1. Juli 1980 ein Denkmalschutzgesetz verabschiedet. Das Gesetz umfasst 43 Paragraphen, in denen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die umfangreichen und vielfältigen Aufgaben des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege beschrieben sind. Es definiert u.a. den Begriff "Denkmal", legt das Verfahren der Unterschutzstellung fest und schreibt vor, dass Denkmale zu erhalten und zu nutzen sind. Zudem werden die Behörden und Ämter benannt, die für den Vollzug des Denkmalschutzgesetzes verantwortlich sind, nämlich die Unteren und die Oberen Denkmalbehörden sowie die Oberste Denkmalbehörde. Als fachlich unabhängige Institutionen sind den Denkmalbehörden die Ämter für Denkmalpflege bzw. Bodendenkmalpflege der beiden Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen-Lippe zur Seite gestellt.  
 
Das Denkmalschutzgesetz unterscheidet zwischen den Begriffen Denkmalschutz und Denkmalpflege. Zum Denkmalschutz zählen Maßnahmen, die sich auf die Unterschutzstellung, die Instandsetzung und die Veränderbarkeit von Denkmalen beziehen. Sie unterliegen der Kontrolle durch die Aufsichtbehörden und können gegebenenfalls mit Zwangsmittel durchgesetzt werden. Die Denkmalpflege ist eine Selbstverwaltungsangelegenheit und bezeichnet u.a. die beratende und fördernde Tätigkeit der Denkmalbehörden.  
 
 
EIN DENKMAL WIRD "EINGETRAGEN"  
Das Denkmalschutzgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen schreibt allen Gemeinden als Unteren Denkmalbehörden vor, Denkmallisten zu führen. In diese Listen werden alle Objekte eingetragen, die Denkmale im Sinne des Gesetzes sind. Eine Denkmalliste gliedert sich in vier Kategorien; sie unterscheidet Baudenkmale, ortsfeste Bodendenkmale, bewegliche Denkmale und Denkmalbereiche. Die Denkmalliste ist in Form einer Karteikarte mit fortlaufender Nummerierung zu führen. Eine zusätzliche Digitalisierung der Daten ist den Behörden freigestellt. Eine von der Behörde unterzeichnete Karteikarte enthält eine Kurzbezeichnung des Denkmals, die Nennung des Straßennamens und der Straßennummer oder der Grundbucheintragung, eine Darstellung der wesentlichen Merkmale des Denkmals und der Tag der Eintragung. Auch historische Ausstattungsstücke werden verzeichnet, wenn sie eine Einheit mit dem Denkmal bilden und zusammen mit diesem zu schützen sind.  
 
Beispiel: Zeche Consolidation in Gelsenkirchen-Bismarck  
Die Stadt Gelsenkirchen hat am 23. Februar 1987 zunächst das Doppelstrebengerüst (1922) über Schacht 9 der ehemalige Zeche Consolidation in die Denkmalliste ein-getragen. Die Karteikarte enthält folgende Eintragungen:  
 
Kurzbezeichnung: Doppelstrebengerüst/Zeche Consolidation  
Straßenname und Nummer: Bismarckstraße  
Grundbucheintragung: Gemarkung Bismarck, Flur 7, Flurstück 1082  
Denkmaltyp: Baudenkmal  
Laufende Nummer: 83  
Tag der Eintragung: 23. Februar 1987  
 
Beschreibung: "Fördergerüst der Zeche Consolidation in der Konstruktion als Doppelstrebe mit übereinander liegenden Seilscheiben und Koepe-Förderung. Errichtet 1922. Letztes erhaltenes Gerüst in dieser Konstruktionsart in Westfalen. Blickpunkt vom Emscherschnellweg aus als Wahrzeichen und Identifikationsmerkmal Bismarcks."  
 
Am 22. Oktober 1992 wurde die erste Eintragung um die Fördermaschinenhäuser mit den darin enthaltenen Dampffördermaschinen ergänzt:  
"Zwei Zwillingsdampffördermaschinen von 1938 (nördl.) und 1962 (südl.) und die zugehörigen Maschinenhäuser als Bestandteil eines Gesamtdenkmals. Die genannten Bauwerke und technischen Anlagen sind bedeutend für die Geschichte des Bergwerks, für die Wirtschafts- und Sozialgeschichte Gelsenkirchens sowie für die Ortsgeschichte des Stadtteils Bismarck. Für deren Erhaltung liegen wissenschaftliche und zwar architektur- und technikgeschichtliche sowie wirtschafts- und sozialgeschichtliche Gründe vor."  
 
Eine Eintragung in die Denkmalliste kann nur durch die Untere Denkmalbehörde, also die Gemeinde, vorgenommen werden. Der Eintragung eines Objekts in die Denkmalliste geht eine sorgfältige und umfassende Prüfung voraus. Hierbei stehen die Ämter für Denkmalpflege im Rheinland und in Westfalen den Gemeinden beratend zur Seite. Hat die Gemeinde die Denkmaleigenschaft einer Sache im Sinne des Gesetzes festgestellt, ist sie verpflichtet, die Eintragung in die Denkmalliste vorzunehmen. Einen Ermessens- oder Beurteilungsspielraum gibt es nicht, denn die Denkmaleigenschaft ist die einzige Bedingung für die Eintragung einer Sache in die Denkmalliste. So bleiben auch finanzielle Erwägungen wie zum Beispiel die Finanzierbarkeit der Denkmalerhaltung durch den Eigentümer außer Betracht.  
 
Die Entscheidung, welche Objekte in die Denkmalliste eingetragen werden, kann jede Gemeinde aber nur im Benehmen mit dem jeweiligen Fachamt für Denkmalpflege bzw. Bodendenkmalpflege treffen. "Im Benehmen" bedeutet, dass den Fachämtern bei den Landschaftsverbänden eine Möglichkeit gewährt wird, an der Entscheidung der Gemeinde mitzuwirken; es heißt aber nicht, dass die Entscheidung im Einvernehmen gefällt wird. Die Denkmalbehörde kann vom Votum des Fachamtes abweichen. Ist dies der Fall, dann hat das Fachamt bei den Landschaftsverbänden das Recht, unmittelbar die Entscheidung der Obersten Denkmalbehörde des Landes herbeizuführen.  
 
Über die Eintragung eines Denkmals in die Denkmalliste wird der Eigentümer von der Gemeinde schriftlich in Kenntnis gesetzt. Dem Eigentümer steht es offen, die von der Gemeinde vollzogene Eintragung des Objekts in die Denkmalliste auf dem Rechtsweg überprüfen zu lassen. Die Unterschutzstellung eines Denkmals kann eine Gemeinde zusätzlich öffentlich bekannt geben. Die Denkmallisten sind öffentliche Register und stehen jedem zur Einsicht offen. Eine Ausnahme bilden die Listen der beweglichen Denkmale, die aus Sicherheitsgründen nicht öffentlich sind.  
 
Mit der rechtwirksamen Eintragung in die Denkmalliste unterliegt das Denkmal den Vorschriften des Gesetzes. Die Eintragung dokumentiert das öffentliche Interesse an der Erhaltung und Nutzung des Denkmals. Daraus erwachsen dem Eigentümer besondere Pflichten und Rechte am Denkmal. So hat der Eigentümer – soweit ihm dies (finanziell) zuzumuten ist – das Denkmal instand zu halten, sachgemäß zu behandeln und so zu nutzen, dass dessen Erhaltung auf Dauer gewährleistet ist. Außerdem ist er verpflichtet, für jede Veränderung am Denkmal eine denkmalrechtliche Erlaubnis bei der Unteren Denkmalbehörde einzuholen.  
 
Die Kosten, die sich aus der Erhaltungspflicht des Denkmals ergeben, sind vom Eigentümer selbst zu tragen. Dies resultiert aus der im Grundgesetz festgeschriebenen Sozialbindung des Eigentums, der auch ein Denkmaleigentümer unterliegt. Damit sich die finanziellen Belastungen für den Denkmaleigentümer nicht zu einem wirtschaftlichen Nachteil entwickeln, findet die Erhaltungspflicht ihre Grenze vor allem in der finanziellen Zumutbarkeit. Den Nachweis, dass die Erhaltung eines Objektes nicht zumutbar ist, muss der Denkmaleigentümer erbringen. Der Eigentümer hat unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, die Übernahme des Denkmals durch die Gemeinde zu verlangen.  
 
Wenn ein Denkmal in die Denkmalliste eingetragen ist, hat der Eigentümer einen Rechtsanspruch auf Steuervergünstigungen. Darüber hinaus hat er die Möglichkeit, öffentliche Zuschüsse zu beantragen. Ob und in welchem Umfang diese bewilligt werden, wird im Einzelfall entschieden. Einen Rechtsanspruch auf öffentliche Fördergelder hat der Antragsteller nicht.  
 
DENKMALE ERFASSEN: DIE INVENTARISIERUNG  
Um bei der Anzahl von rund drei Millionen Bauwerken in Nordrhein-Westfalen beurteilen zu können, welche Objekte Denkmaleigenschaften erfüllen, besteht eine wichtige Aufgabe der Denkmalpflege darin, sich systematisch und vor allem fortschreibend einen umfassenden Überblick zu verschaffen. Dies erfolgt durch die Inventarisierung, die es in Deutschland bereits seit der Gründung der staatlichen Denkmalpflege zu Beginn des 19. Jahrhunderts gibt. In Nordrhein-Westfalen sind die Ämter für Denkmalpflege im Rheinland und in Westfalen mit der Inventarisierung betraut. Sie ermitteln denkmalwerte Objekte, erforschen sie wissenschaftlich und dokumentieren die Ergebnisse.  
 
Bei den Inventaren unterscheidet man zwischen den Groß- und Gattungsinventaren sowie der Denkmaltopographie. In den Großinventaren wird seit 1891 die flächendeckende, systematische und alphabetisch nach Orten gegliederte Erfassung aller Bau- und Kunstdenkmale in einem Landkreis bzw. einer Stadt zusammengefasst. Jedes aufgenommene Objekt wird unter Hinzuziehung sämtlichen Quellenmaterials und letzter wissenschaftlicher Forschungsergebnisse ausführlich dargestellt.  
In Gattungsinventaren wird der Bestand von Denkmalen eines bestimmten Typs verzeichnet, wie z.B. historische Gartenanlagen oder Bauten der Technik und Industrie. Gattungsinventare bieten die Möglichkeit, die Spezifika eines Denkmaltyps überregional zusammengefasst darzustellen und die historischen Entwicklungslinien sowie die aktuellen Zustände und Problemstellungen im Zusammenhang zu dokumentieren.  
 
Die "Denkmaltopographie der Bundesrepublik Deutschland", die seit 1981 erscheint, gibt einen Überblick über den lokalen und regionalen Denkmalbestand und seinen historischen und geografischen Kontext. Sie ist nach Städten und Kreisen gegliedert und stellt jedes Objekt mit Foto und einer kurzen Charakterisierung vor. Beigefügtes Kartenmaterial informiert über den historischen und städtebaulichen Kontext. Als schnelle Übersicht wendet sich die Denkmaltopographie nicht nur an eine breite Öffentlichkeit, sondern dient auch Behörden als übersichtliches Nachschlagewerk und Planungshilfe.
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