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Geschichte
Chronik
 
Chronik des Bergwerks Gneisenau
1872  
Konsolidation (Vereinigung) der 1858/59 verliehenen Steinkohlen- und Eisenerzfelder Union und Union II – VIII unter dem Namen „Union“; alle Anteile (1000 Kuxe) befinden sich im Besitz des Montanindustriellen Friedrich Grillo.  
 
1873  
Beginn der Abteufarbeiten für Schacht 1  
 
1874/1875  
Umbenennung der Gewerkschaft Union in Gewerkschaft Gneisenau  
 
1875  
Wegen starker Wasserzuflüsse werden die Arbeiten bei 173 m Teufe eingestellt.  
 
1882  
Umwandlung der Gewerkschaft Gneisenau in eine Aktiengesell-schaft; Wiederaufnahme des Teufens in Schacht 1  
 
1883  
Beginn der Abteufarbeiten für Schacht 2  
 
1886  
Aufnahme der Kohlenförderung in Schacht 1  
 
1887  
Wetterschacht 2 in Betrieb; Schlagwetterexplosion mit 15 Toten, ausgelöst durch unbefugtes Öffnen einer Sicherheitslampe (14.11.)  
 
1890  
Inbetriebnahme der ersten Kokerei (60 Flammöfen)  
 
1891  
Erwerb der Zechen Gneisenau, Scharnhorst und Preußen durch die Harpener Bergbau-AG  
 
1901  
Beginn der Abteufarbeiten für Schacht 3 (1903 in Förderung)  
 
1902  
Dynamitexplosion auf dem Zechenplatz mit 13 Toten (12.12.)  
 
1905/1906  
Einführung der elektrischen Lokomotivförderung unter Tage; die Zahl der Grubenpferde sinkt von 86 auf 12.  
 
1907  
Inbetriebnahme einer neuen Kokerei mit 144 Öfen  
 
1923  
Ruhrkampf: Besetzung durch französische Soldaten (16.9.-10.10.)  
 
1925-1927  
Abteufen des Wetterschachtes Grevel für die Zeche Preußen II  
 
1927  
Baubeginn für Zentralkokerei (1928 in Betrieb) und neue Wäsche (1930 in Betrieb)  
1928  
Ansetzen eines Verbindungsquerschlags nach Scharnhorst  
 
1930  
Durchschlag zwischen Gneisenau und Scharnhorst; Teufbeginn für Zentralförderschacht 4  
 
1931  
Einstellung der Förderung auf Scharnhorst; Übernahme des  
Wetterschachts Grevel von Preußen  
 
1934  
Aufnahme der Förderung im Zentralförderschacht 4  
 
1943-1945  
Durch Luftangriffe werden die Tagesanlagen und das Barackenlager an der Derner Bahnstraße schwer beschädigt. 1944 saufen die 3. Sohle Gneisenau und die 4. Sohle Scharnhorst ab.  
 
1945  
Amerikanische Truppen besetzen die Zeche (12.4.). Am 19.6. wird die Förderung wieder aufgenommen.  
 
1946  
Wiederinbetriebnahme der Kokerei  
 
1963  
Umbau des Schachtes Gneisenau 3 zum Zentralförderschacht mit vollautomatischer Gefäßförderung; Übernahme des Baufeldes Victoria 3/4 (Verbundbergwerk Gneisenau)  
 
1967  
Inbetriebnahme des Schachtes Kurl 3 für Seilfahrt und Materialförderung; Auffahrung eines Förderbergs von Victoria 3/4 nach Gneisenau.  
 
1969  
Einbringung in die Ruhrkohle AG  
 
1970  
Mit einer Förderung von über 3 Millionen Tonnen und knapp 6000 Mitarbeitern ist Gneisenau das größte Bergwerk im Ruhrrevier.  
 
1971-1977  
Hydromechanische Gewinnung und Förderung im Baufeld  
Gneisenau  
 
1972  
Inbetriebnahme des Wetterschachtes Kurl 4  
 
1974  
Das Verbundbergwerk Gneisenau erreicht mit 6321 Beschäftigten und 4.214.538 Tonnen die höchste Kohlenförderung seiner Geschichte; Explosion auf der Kokerei mit 5 Toten (17.7.)  
 
1978  
Durchschlag zwischen Victoria 1/2 und Gneisenau  
 
1982  
Stillegung der Baufelder Gneisenau und Kurl 4  
 
1984  
Beginn der Anschlußarbeiten an das Bergwerk Haus Aden  
 
1985  
Am 4. August stellt Gneisenau die Förderung ein. Die Baufelder Victoria 1/2 und Kurl 3 fallen an Haus Aden. Die Tagesanlagen werden stillgelegt, mit Ausnahme der Kokerei, die nicht mehr benötigten Schächte verfüllt. Schacht Gneisenau 4 bleibt bis Ende 1999 für die Zentrale Wasserhaltung in Betrieb.  
 
1989  
Am 30. September wird die Kokerei Gneisenau stillgelegt.  
 
1997  
Tomson-Bock und Doppelstrebengerüst gelangen in die Obhut der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur  
 
2000  
Im Juni wird der Schacht Gneisenau 4 verfüllt.  
 
2002/03  
Tomson-Bock und Schachthalle werden saniert.  
 
2004  
Am Fördermaschinenhaus 1, Schacht 4 werden Sicherungsarbeiten am Dach und an den Fenstern durchgeführt.  
 
Am 15. Mai wird dem Knappenverein Glück Auf Gneisenau Hostedde 1896 das Fördermaschinenhaus 1, Schacht 4, zur Nutzung übergeben.
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