Industriedenkmal-Stiftung
Industriedenkmal-Stiftung NRW, 24.02.2018 06:37
www.industriedenkmal-stiftung.de/docs/07412878271209_de
Geschichte
Mit Beginn des 20. Jahrhundert hat der Bergbau die Lippe nach Norden überschritten und damit den Nordrand des Ruhrgebiets erreicht. Durch diese Entwicklung hielt der Bergbau auch in Dorsten Einzug. 1910 wurden die Abteufarbeiten für den ersten Schacht der Zeche Fürst Leopold aufgenommen und zu Anfang des Jahres 1913 begann die regelmäßige Förderung von Kohlen.  
 
1931 erfolgte der Verbund mit dem ersten Dorstener Steinkohlenbergwerk, der Zeche Baldur, zum Verbundbergwerk Zeche Fürst Leopold-Baldur. 1982 wurde dieser Verbund um die mittlerweile dritte Zeche im Dorstener Stadtgebiet erweitert, zum Verbundbergwerk Fürst Leopold/Wulfen, dass 1997 mit einer Belegschaft von rund 3000 Mann seine höchste Förderung mit 2,4 Mio. Tonnen erreichte. Nur ein Jahr später erfolgte die Eingliederung in das neue Bergwerk Lippe und bereits drei Jahre später wurden am 17. August 2001 die letzte Kohle auf Fürst Leopold gefördert.  
 
Bis heute dient der Schacht 2 der ehemaligen Zeche Fürst Leopold als ein Standort für die Zentrale Wasserhaltung der Deutschen Steinkohle AG im Ruhrgebiet.
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